Fotografie: Feuer und Flamme

Fotografie: Feuer und Flamme

  • Kameramodell: Nikon D5000
  • Blendenzahl: F/22
  • Belichtungszeit: 1/40 Sek.
  • ISO: 100
  • Brennweite: 45mm

Einige werden sicher schon mitbekommen haben dass ich, nachdem ich mich bereits an die Fotografie von Wassertropfen gewagt habe, nun auch endlich mal Rauch fotografieren wollte.

Leider ist die Umsetzung nicht ganz so einfach wie beim Wassertropfen denn der Rauch ist, im Gegensatz zum Tropfen, sehr flüchtig und nicht immer an der selben Stelle, was mich ehrlich gesagt irgendwann die Geduld gekostet hat. Dennoch hab ich natürlich weiter fotografiert und dabei alle meine Objektive und Makroringe in den absurdesten Kombinationen ausprobiert um irgendwie doch noch ein gutes Foto zu bekommen 😉

Bevor es jedoch überhaupt soweit kommen konnte musste ich mir überlegen, wie ich eigentlich den Rauch erzeugen wollte. Einige Ideen schossen mir durch den Kopf. Unter anderem so übertriebene Geistesblitze wie z.b. ein „großes Feuer machen“…

Am Ende entschied ich mich aber für die klassischste  und einfachste Variante, nämlich für die Räucherstäbchen. Die qualmen ganz schön vor sich hin und rochen in meinem Fall sogar noch lecker nach Vanille 😉

Nach dem die Quelle für den Rauch ausgesucht war, ging es an den Aufbau um den Qualm auch ansehnlich aufs Foto zu bekommen. Dafür benötigte ich einen schwarzen Hintergrund damit der Rauch sich auch ordentlich vom Rest abhebt. Ich nutzte dafür einfach ein schwarzes T-Shirt das ich über den Monitor hing.

Die Lampe, die ich unterhalb des Räucherstäbchens aufstellte, diente, wie könnte es auch anders sein…als Beleuchtung! 😀

Hier noch ein Foto vom endgültigen Aufbau:

Fotografie Aufbau Rauch

 

Nach dem ich dann also über eine Stunde lang wie wild Fotos gemacht habe ging ich am PC die Resultate durch. Und wen wunderts? ca. 90% der Fotos waren überhaupt nicht zu gebrauchen. Zu dunkel, zu hell, zu unscharf oder einfach nur kein Rauch drauf zu sehn.

Das Bild dass mir am „sympatischsten“ war fing ich also an in Photoshop zu bearbeiten. Erstmal mit CameraRaw die Belichtung etc. anpassen und dann in Photoshop etwas mehr schärfe aus dem Bild rausholen. Denn das Fotografieren von Rauch bringt für gewöhnlich sehr viel Unschärfe mit sich.

Einige Ebenen und Filter später war das Foto soweit fertig für die Nachbearbeitung in Lightroom (ja ich nutze Lightroom für die Nachbearbeitung – fragt nicht 😀 )

Das Endergebnis, welches Ähnlichkeit mit einer Flamme hat, seht ihr ja oben.

Ein weiteres Foto vom selben Abend folgt die Tage noch…