Wie erstellt man eigentlich ein gutes Logo?

Wie erstellt man eigentlich ein gutes Logo?


Diese Frage hab ich mir vor ein paar Tagen gestellt als ich ein passendes Logo für den Blog erstellen wollte. Das Logo sollte auch auf den Fotos die ich hier hochlade als Wasserzeichen auftauchen. Man weiß ja nie wie weit sich die Bilder in den Weiten des Internets verbreiten, womit ich auch schon negative Erfahrungen gemacht habe. Aber darauf komm ich ein andermal zu sprechen.

Der wichtigste Punkt bei der Erstellung eines solchen Logos ist vermutlich der Wiedererkennungswert. Das Logo sollte einem so im Gedächtnis bleiben dass man sofort, sobald man es wieder sieht, weiß wo man es schon mal gesehen hat.

Doch wie erreicht man so etwas?

Ich habe mich vor der Erstellung meines Logos ein wenig in die Materie eingelesen. Was habe ich raus gefunden? Simpel muss es sein!

Lasst euch einfach mal ein paar bekannte Logos großer Firmen durch den Kopf gehen. Sie sind alle ziemlich einfach aufgebaut und haben selten mehr als zwei Farben.

Hier ein paar Beispiele was ich eigentlich meine:

                                     

 

Simple Formen und wenig Farben. Klingt einfach richtig? Nicht so ganz. Damit ein Logo auch ansprechend wirkt muss noch sehr viel mehr beachtet werden. Zum Beispiel der goldener Schnitt. Der Wikipedia Eintrag dazu ist leider sehr theoretisch gehalten aber im Grunde geht es einfach um das Verhältnis zweier Formen o.Ä. zueinander.

Dieses Verhältnis von 1 : 1,618 nennt man goldener Schnitt. Wir finden Bilder in denen diese Verhältnis vorkommt automatisch ansprechend.

Doch warum? Ganz einfach… der goldene Schnitt kommt überall in der Natur vor. Ein Gesicht bei dem die Proportionen nah an den goldenen Schnitt rankommen finden wir ansprechender als eins das weit davon entfernt ist. Bei Logos, Fotos, Zeichnungen etc. ist es exakt das selbe.

Das beste Beispiel dafür ist die Mona Lisa von Leonardo da Vinci. Bei diesem Bild ist praktisch alles nach dem goldenen Schnitt ausgelegt. Ich hab mal die „goldene Spirale“ über die Mona Lisa gelegt damit ihr das sehn könnt. Überzeugt euch selbst:

Wie ihr seht hat alles im Bild die passenden Proportionen.

Ein weiteres gutes Beispiel ist dieses Youtube Video welches eindrucksvoll zeigt wie häufig und an welch unerwarteten Stellen der goldene Schnitt in der Natur eigentlich vorkommt.

Dieses ganze theoretische Zeug habe ich also versucht in meinem Logo mit einfließen zu lassen. Oben seht ihr es ja mit den ganzen Hilfslinien. Sind wirklich viele aber dafür ist praktisch alles darin an den goldenen Schnitt angelehnt.

Dennoch bin ich noch nicht ganz zufrieden mit meiner Arbeit und werde vermutlich demnächst ein paar weitere Designs erstellen und mich danach entscheiden welches denn am besten passt 😉

 

Demnächst wird es einen weiteren Beitrag geben, in dem ich konkreter darauf eingehen werde wie und mit welchen Hilfsmitteln ich so ein Logo erstelle.